Eine kleine Sammlung an hilfreichen Tipps für dein Wintertraining bei Nässe, Kälte und Dunkelheit!
Du weißt: Im Winter trennt sich die Spreu vom Weizen und im Winter legst du den Grundstein für neue Bestzeiten!
Du hast den ultimativen Trainingstipp für die kalte Jahreszeit? Dann her damit: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Und hier geht es zu den Tipps zum Laufen im Sommer.



Vor dem Training

  • Essen wie im Sommer! Auch wenn es draußen kalt und nass ist, unser Körper braucht im Winter nicht mehr Kalorien, als in jedem normalen mitteleuropäischen Sommer. Denn wir leben nun mal nicht am Südpol oder in Sibirien. Klar sind Plätzchen, Gänse und Glühwein lecker, aber für deine physiologische Versorgung mit Eiweiß, Fett und Kohlenhydraten brauchst du kein Gramm mehr in der kalten Jahreszeit.
  • Optimale Laufstrecke! Suche dir eine sichere, idealerweise beleuchtete und möglichst autofreie Strecke zum Laufen aus.
  • Wenn du keine sinnvolle Strecke findest, laufe in der Mittagspause. Dein Chef wird sich freuen, wenn du dann komplett erfrischt in den Nachmittag startest. Und du wirst sehen, wenn sich das in der Firma rumspricht, kannst du schon bald einen Lauftreff ins Leben rufen (ok, der Kantinenbetreiber wird sich vielleicht ärgern…).
  • Indoor-Training! Wenn du kein Mitglied im Fitness-Club bist, versuche eine Probemitgliedschaft für 1-2 Monate abzuschließen. Nachfragen lohnt sich und du hast die Chance auf sinnvolles Alternativtraining, wenn es draußen mal wieder regnet und stürmt.


Während dem Training

  • Zwiebeln hilft! Bei strenger Kälte hilft das bewährte Zwiebelprinzip beim Anzeihen, Schicht um Schicht. Dabei darauf achten, dass ein bisschen Luft zwischen den Schichten ist, das isoliert.
  • Schwarz ist schick! Aber bei Dunkelheit wirst du nicht gesehen. Wähle Klamotten mit (möglichst) grellen Farben oder Reflektoren. Immer mehr Hersteller bieten spezielle Laufbekleidung für die Dunkelheit an. Ergänze dein Outfit um eine Stirnlampe, mindestens jedoch um ein blinkendes Band für den Oberarm für 5,- EUR aus dem Sportgeschäft.
  • Cool starten! Besonders bei starkem Frost unbedingt langsam einlaufen, um Lunge und Herz langsam an die kalte Luft und die Anstrengung zu gewöhnen.

  • Trinken nicht vergessen! Wer bei längeren Laufeinheiten das Trinken vergisst, wird irgendwann dehydrieren, genauso wie im Sommer. Auch wenn du es nicht glaubst, im Winter braucht der Körper genauso viel Flüssiges und damit ist nicht der Glühwein gemeint ;)
  • Trage Handschuhe! Klar, wirst du sagen, ist eigentlich selbstverständlich im Winter. Es ist aber tatsächlich auch notwendig, wie amerikamische Forscher herausgefunden haben. Denn wenn wir lange in der Kälte ohne Handschuhe unterwegs ist, entwickelt unser Körper eine Schmerz-Unempfindlichkeit, die dazu führt, dass wir mögliche Erfrierungen an den Händen gar nicht merken. Clever gedacht, aber gefährlich!
  • Relaxed Finishen! Nehme an einem Silvesterlauf teil und nimms locker. Lass das Jahr bei einem Lauf ausklingen und laufe ohne auf die Uhr zu schauen. Du wirst sehen, so entspannt hast du noch nie gefinished und du wirst Lust auf neue Ziele bekommen.


Nach dem Training

  • Cool down! Besonders im Winter und bei großer Kälte gilt, nach dem intensiven Lauftraining solltest du unbedingt 5 bis 10 Minuten ein langsames (Trab-) Tempo einschlagen und den Körper und deinen Puls auf Normalniveau runterfahren, deine Lunge und dein Herz werden es dir danken!
  • Warmduscher aufgepasst! Die meisten von uns werden nach dem Lauf unter die heiße Dusche springen. Durch die trockene Heizungsluft und die Kälte draußen ist unsere Haut im Winter sehr beansprucht. Durch zu heißes Duschen strapazieren wir die Haut zusätzlich und sie wird trocken und fängt an zu jucken. Also: Nicht zu warm duschen!
  • Top 5 Powerfood für die Winterzeit:
    - Birnen:
     haben gerade mal 100 Kalorien und stecken voller Vitamin C, Vitamin K und Kalium (gut für unseren Flüssighaushalt). Alternative Vitalstoffbombe: Papaya Früchte (es muss ja nicht immer die Orange sein)
    - Mandeln: stecken voller Vitamin E
    - Dunkle Schokolade: Liefert jede Menge Flavonoide, die gut für unser Herz sind
    - Süße Kartoffeln (ja so etwas gibt es auch bei uns): bieten Vitamin A in Hülle und Fülle. Gute Alternative: Der Kürbis, ebenso reich an Kalium und Vitamin A
    - Amaranth: Besser als Vollkornweizen, denn er ist durch und durch voll gestopft mit Ballaststoffen, Zink, Eisen und Magnesium.

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